Seit 4000 Jahren klagen die Alten über die Jugend.
Heute geht es oft um die sogenannten Millennials: Die 1980er
und 1990er Jahrgänge seien faul, selbstmitleidig, besessen von
Selfies und Superfoods – verhätschelte Narzissten, die
glaubten, es gebe 165 Arten geschlechtlicher Identität,
stänkert etwa ein britischer Journalist. Eine andere junge
Journalistin zählte auf, welche Institutionen ihre
Altersgenossen laut Medien schon ruiniert haben sollen: Hotels,
Kaufhäuser, die Autoindustrie, die Ehe, das Eigenheim,
Türklingeln, Weichspüler und Casinos.
Und wie ist es wirklich? Was ist davon in Wahrheit zu halten?
Wird tatsächlich jede „Heck`“ schlechter?
Wir haben uns dazu einen Gast eingeladen, mit dem wir darüber
reden wollen.
Prof. Dr. phil. Stephan Beetz leitet den Lehrstuhl für
Soziologie an der Hochschule Mittweida und wird am 15.
September um 19 Uhr im Theater Variabel unser
Gesprächspartner sein.
Florian Drechsel, Verein TIVOLI Olbernhau e.V.