
134. Stadtgespräch “Wird Olbernhau wieder zum Dorf?” – Teil 2
Im dritten Teil, der am 19. Mai 2026 stattfindet, geht es dann
um Lösungsansätze. Was können wir als Bürger denn tun? Sind wir
den Entwicklungen hilflos ausgeliefert? Haben wir die
Möglichkeit, Einfluss zu nehmen?
Florian Drechsel, Verein TIVOLI Olbernhau e.V.



Was sind denn Neophyten?
Laut Wikipedia sind das eingeschleppte Pflanzenarten. Sie
kommen durch den globalen Warentransport, als Zierpflanzen aus
anderen Ländern oder durch Gartenabfälle, die in der Natur
entsorgt werden, auch zu uns. Immer wieder tauchen welche in
der Region um Olbernhau auf.
Viele dieser Pflanzen gelangten zu uns, da sie vom Menschen
genutzt werden können. Sie passen sich den Umweltbedingungen im
Erzgebirge an und werden sich dauerhaft in die heimische Flora
integrieren. Manche bleiben auch ganz unbemerkt. Aber einige
der Neulinge verursachen Schäden in der heimischen Natur, da
sie die angestammte Vegetation verdrängen. Oft besitzen sie
keine natürlichen Feinde und sind schwer zu bekämpfen. Und
einige Arten verursachen sogar Krankheitsprobleme beim
Menschen.
Kay Meister, Naturschutzbeauftragter des Erzgebirgskreises und
Vorstandsmitglied des NABU Mittleres Erzgebirge, stellte die
bedeutendsten eingewanderten Gewächse unserer Region vor. Ein
spannendes Thema, sehr kompetent und kurzweilig
dargeboten. Nach dem Vortrag bestand ausgiebig
Gelegenheit , Fragen zu stellen oder zu diskutieren.
Florian Drechsel, Verein TIVOLI Olbernhau e.V.



132. Stadtgespräch „Wird Olbernhau wieder zum Dorf?“
Die Zahlen der Bevölkerungsentwicklung sind alarmierend. Im Vergleich zur höchsten Zahl von ca.14.000 Menschen in den 1970er Jahren zählt Olbernhau nur noch halb so viele Einwohner. Aber auch ringsherum sieht es nicht besser aus. Die Region Südwestsachsen ist die zweitälteste in ganz Europa! Geburtenzahlen und Zuzüge sind wesentlich geringer, als die Zahl der Sterbefälle und Wegzüge. Was ist zu tun? Haben wir als Bürger Einflussmöglichkeiten? Sind wir den Entwicklungen ausgeliefert? Oder ist das alles vielleicht gar nicht so schlimm, wie es aussieht? Wir werfen einen Blick zurück in die Vergangenheit, auf ganz aktuelle Tendenzen und darauf, was wir als Bürger tun können, damit unsere Stadt und ihr Umfeld lebenswert bleibt. Und wer weiß, vielleicht liegen ja sogar Chancen in all den Entwicklungen? Darüber reden wir miteinander im 132. Stadtgespräch. Der Abend wird vorbereitet und moderiert von Gabriele Rausch.
Wir laden Sie herzlich für Dienstag, den 17. Februar, 19 Uhr ins Theater Variabel ein und freuen uns auf interessante Gespräche mit Ihnen allen.

131. Stadtgespräch „Ein Abend für unsere Stadt - Der Bürgermeister informiert“
Wir freuen uns darauf, Sie am 20. Januar 2026, 19 Uhr im Theater Variabel begrüßen zu dürfen.





















